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<pre>Nachdem die „Ungeschlagen-Heimserie“ des VfB Stuttgart zuletzt gegen Leverkusen zu Ende ging, fand dagegen die Auswärts-Erfolglosigkeit am vergangenen Spieltag ihre Fortsetzung.  <p> für die beabsichtigte Wende zum Guten hatte sich der neue Verantwortliche in Anbetracht der demoralisierenden Ergebnisse offensichtlich die völlig falschen Gegner ausgesucht.  <p>  Und beinahe hätte das zum Sieg gereicht, doch manchmal bedarf es hierfür auch das notwendige Quäntchen Glück. <p> Nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen droht den Schwaben der Absturz in der Tabelle. Noch hält man sich auf dem Relegationsplatz, doch Bochum und Schalke sind jeweils nur einen Zähler zurück. <p>  Dabei ging Leipzig schon sehr früh durch Marcel Sabitzer mit 1:0 in Führung (das 9. Leipziger Weitschusstor in dieser Saison), doch die Werkself ließ sich davon nicht beeindrucken.  </pre>


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<pre>„Jetzt klopfen wir oben an“, tönt Keeper Felix Wiedwald — und Teamkollege Robert Bauer verriet: „Wir haben intern gesagt: Wenn wir in Ingolstadt gewinnen, dann schauen wir auf die Europa League.“ Und Werder hat beim FC Ingolstadt gewonnen — und wie!  <p> Eine derart lange Durststrecke hatte zu Saisonbeginn noch nicht einmal der nach wie vor als Hauptschuldige geltende Alexander Zorniger zu beklagen — mehr und mehr kristallisiert sich somit die Erkenntnis heraus, dass die Misere keineswegs nur an dessen unausgegorener Taktik festzumachen ist.  <p>  In den bisherigen Spielen tat sich Rückkehrer Armin Veh schließlich sichtlich schwer, den zuletzt unter Thomas Schaaf veränderten Kurs wieder auf die von ihm gewünschte Linie zu bringen; nach einem eigentlich ganz passablen Start beim 1:2 in Wolfsburg, hatte vor allem das vorwöchige Heimspiel gegen den FC Augsburg reichlich Handlungsbedarf aufgezeigt. <p> „Warten wir erst einmal den Stand zur nächsten Länderspielpause ab. Bis dahin sind noch fünf Liga-Spiele. Dann können wir schon eher sagen, wo die Reise hingeht“, sagte Kovac schon vor dem Leipzig-Spiel. <p>  Bayer hatte vieles richtig gemacht, vor allem in der Hinrunde. Im zweiten Saisonabschnitt lief es nicht ganz so rund — in den bisherigen 15 Rückrunden-Spielen setzte es schon sechs Niederlagen. In der gesamten Hinrunde waren es nur drei.  </pre> 


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<pre> Die Tormisere ist auch Hauptverantwortlich dafür, dass vom einst gelungenen Saisonstart bloß noch blasse Erinnerungen übrig geblieben sind.  <p> In der Veltins-Arena setzte es zwei Pleiten in Folge, auswärts gab es gegen Hoffenheim und Augsburg zumindest ein Remis.  <p>  Es ist für die Wolfsburger allerdings zu hoffen, dass er damit Unrecht hat – denn wenn das wirklich „alles“ war, dann ist der VfL ab sofort wirklich ein Abstiegskandidat. <p>  Doch seit Mitte Februar läuft es perfekt. Keines der letzten acht Bundesliga-Spiele wurde verloren — es gab fünf Siege und drei Remis. In der Tabelle der letzten 10 Spieltage ist die TSG Dritter. Nur Bayern und Schalke waren in diesem Zeitraum besser. <p>  Die Bayern haben gegen Hoffenheim offenbart, dass ihre Maschine noch nicht auf Hochtouren läuft. Dennoch ist die Mannschaft qualitativ natürlich weit über jene des VfB zu stellen.  </pre>


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<pre> Drei der vier Bundesliga-Spiele wurden gewonnen, einzig das 2:2 in Wolfsburg (Spieltag) verhindert eine makellose Bilanz.  <p> Zumal die personelle Situation mit Blick auf die langzeitverletzten Eckpfeiler Zlatko Junuzovic (Achillessehnenentzündung) und Max Kruse (Schlüsselbeinbruch) vermutlich weiter angespannt bleibt.   <p> Die Siegquoten sind recht ident, sogar mit minimalen Vorteilen für die schwächelnden Hausherren. <p>  Die direkte Bilanz lässt ebenfalls kaum Rückschlüsse auf den Favoriten zu. Die Bilanz ist nach 20 Bundesligaduellen nahezu ausgeglichen (7:6 Siege aus Hoffenheimer Sicht).  <p> Während die Adlerträger im Herbst sämtliche Spitzenmannschaften in der heimischen Commerzbank-Arena empfingen, bekam das Team in der Fremde fast nur Fallobst vor die Brust: Nunmehr hat schon der erste schwere Brocken die bis dato solide Auswärtsbilanz relativiert.  </pre>


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<pre> Dabei scheint einiges dafür zu sprechen, dass der Routinier mit der Aufforderung zum kollektiven Träumen der Wahrheit am nächsten kommt: Angesichts des bereits vor einem reichlichen Monat in Besitz genommenen Momentums kann sich der Verein fortan getrost nach den Sternen strecken.  <p> Die ersten Arbeitsnachweise des neuen Jahres lassen vermuten, dass der Champions-League-Viertelfinalist von 2016 dem Abstiegskampf bis zuletzt erhalten bleibt; auch die Aufräumarbeiten in der Winterpause brachten den stotternden Motor der VW-Städter offensichtlich nicht in Schwung.  <p>  Angesichts des kürzlich noch drohenden Abstiegs ist es jedoch kein Wunder, dass so mancher Beteiligter nicht so recht mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten vermag; folglich haben Warnungen vor einem neuerlichen Absturz in die rote Zone nach wie vor Hochkonjunktur. <p>  Die Vorbereitung verlief für die 96er allerdings recht rund, was Erfolge wie der 2:1-Sieg über den spanischen Erstligisten Athletic Bilbao oder das 1:2 gegen Serie-A-Klub Udinese Calcio unterstreichen. Dazu kommt der 6:0-Kantersieg in der Pokalrunde beim KSC.  <p> Der deutsche Meister von 1912 steht damit vor seinem größten Erfolg in der „Fußball-Neuzeit“.  </pre>


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